Fahrzeugwechsel bei der LE Porselen

1990 erhielt die Löscheinheit (LE) Porselen voller Stolz ihr neues Löschgruppenfahrzeug (LF8) der Firma IVECO/Magirus. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder Anpassungen und Umbauten in vielen Stunden Eigenleistung der Löscheinheit vorgenommen um das Fahrzeug an die aktuellen Einsatzbedingungen anzupassen. So wurde ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 500 l eingebaut, welcher bei kleineren Bränden sehr gute Dienste leistete. Im Mannschaftsraum wurden 2 Atemschutzgeräte eingebaut, welche während der Anfahrt vom Gerätehaus zur Einsatzstelle schon vom Angriffstrupp angelegt werden konnten. Damit war der Angriffstrupp dann an der Einsatzstelle sofort einsatzbereit. Für Handfunkgeräte, welche an Einsatzstellen die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften sicherstellen, wurden Ladegeräte ein gebaut. So musste beim Ausrücken zu Einsätzen nicht mehr daran gedacht werden, die Handfunkgeräte vor der Abfahrt aus den Ladegeräten im Feuerwehrgerätehaus zu nehmen und mit in das Fahrzeug und somit auch zur Einsatzstelle zu nehmen. Dies sind nur ein paar Beispiele der zahlreichen Umbauten.

Nun war das LF8 28 Jahre treu und zuverlässig in Dienst und hat die LE Porselen bei zahlreichen Einsätzen aber auch bei Übungen, Ausbildungsveranstaltungen, Ausflügen usw. begleitet.

Eigentlich sollte das LF8 sowie der Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) dem Brandschutzbedarfsplan der Stadt Heinsberg zufolge nun ersetzt werden. Aber es ergibt sich ein folgenschweres Problem. Neue moderne Feuerwehrfahrzeuge passen schlichtweg nicht durch die Tore des nun über 50 Jahre alten Gerätehauses. Durch den Umstand, dass die LE Heinsberg Stadtmitte im März 2018 ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF20) erhielt und damit der Rüstwagen (RW1) und das LF8/6 ersetzt wurde, wurden diese beiden Fahrzeuge frei und wurden bei der LE Heinsberg Stadtmitte nicht mehr benötigt. Der RW1 ging zur LE West (ein Zusammenschluss der LE Aphoven, Laffeld und Scheifendahl).

Um etwas Luft und Zeit für die weiteren Planungen zu schaffen, hat die LE Porselen den Vorschlag unterbreitet, das 3 Jahre jüngere LF8/6 als Übergangslösung nach Porselen zu übernehmen, um das 28 Jahre alte LF8 abzulösen.

Am Freitag, 16.03.2018 war es dann soweit, das LF8/6 wechselte den Standort von der LE Heinsberg Stadtmitte zur LE Porselen. In einigen Stunden wurde durch die Kameraden der LE Porselen Umbauten am LF8/6 vorgenommen um das Fahrzeug an die Einsatzbedingungen und dem Zusammenspiel mit dem GW-G anzupassen. Außerdem wurde die Ausrüstung vom alten in das "neue" Fahrzeug umgeladen. Am Abend war das „neue“ Fahrzeug dann einsatzbereit und hat den offiziellen Dienst in der LE Porselen übernommen.

Das alte LF8 wurde nach Heinsberg zur Feuerwache gebracht und wartet nun auf die Entsorgung bzw. eine mögliche Weiterverwertung.

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Feuerwehr bildet Informationsprofis aus

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Sie sind jetzt Spezialisten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik.
Foto: Oliver Krings/Feuerwehr
 

Heinsberg. Bei der Feuerwehr der Stadt Heinsberg spielt die Informations- und Kommunikationseinheit, kurz IuK, eine zentrale Rolle im täglichen Einsatzgeschehen. So erfasst sie nicht nur die Mannschaftsstärke, sondern ist das unterstützende Medium für den Einsatzleiter.

Alle Informationen zum aktuellen Einsatz und darüber hinaus werden von der IuK gesammelt, ausgewertet und dem Einsatzleiter beziehungsweise der Leitstelle des Kreises Heinsberg übermittelt. Die IuK ist somit das Bindeglied zwischen Einsatzleitung und Kreisleitstelle.

Eine solche komplexe Aufgabe, muss wie andere Tätigkeiten im Feuerwehrdienst den Einsatzkräften vermittelt werden, damit eine einheitliche Vorgehensweise garantiert ist. Denn auch diese Mannschaft wird von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten besetzt, die im Tagesgeschäft einem anderen Beruf nachgehen. Somit fand an drei Terminen zwischen dem 17. und 24. Februar auf der Feuerwache in Heinsberg ein Lehrgang statt.

Es wurden Themen vermittelt, wie theoretische und praktische Funkübungen, Gerätekunde im Bereich Digitalfunk, rechtliche Grundlagen, richtige Kanaltrennung, bilden von Einsatzabschnitten sowie die Inbetriebnahme vom Einsatzleitwagen mit der dazugehörigen Kommunikationstechnik.

Der Lehrgangsleiter Brandinspektor Heinrich Jopen begleitete die gesamte Ausbildung in Zusammenarbeit mit seinem Ausbilderteam. Dazu gehörten Unterbrandmeister Jens Schmitz, Unterbrandmeister Florian Jöris, Hauptbrandmeister Thomas Winands, Unterbrandmeister Udo Lowis, Unterbrandmeister Heinz Walter Laprell.

Am letzten Ausbildungstag machte sich Stadtbrandinspektor Ralf Wählen ein Bild über den Stand der Ausbildung. Er hatte für die Teilnehmer ein offenes Ohr und bedankte sich bei jedem einzelnen für die zusätzliche Arbeit, die jeder auf sich nimmt.

Zu den Teilnehmern gehörte: Hauptbrandmeister Stefan Goertz Löschgruppe Waldenrath, Unterbrandmeister Patrick Jentgens Löschgruppe Porselen, Oberfeuerwehrfrau Miriam Müllenbruch Löschgruppe Schafhausen-Schleiden, Feuerwehrmann Raphael Mertens Löschgruppe Streaten, Hauptfeuerwehrmann Christoph Schumacher Löschgruppe Kempen.

Quelle: aachener-zeitung.de

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