Fahrzeuge
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 (HLF10)
Funkrufname: Florian Heinsberg 22 HLF10
in Dienststellung: 30.06.2025
Gewicht: 16t
Motorleistung: 270 PS
Pumpenleistung: 2000l/min
Wassertank: 2400l
Fahrgestell: Mercedes Benz Atego 1627 AF 4x4
Aufbau: WISS / WISSTEC
Besatzung: 1:8 Gruppenbesatzung
Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) der Löscheinheit Porselen ist ein vielseitig einsetzbares Einsatzfahrzeug und bildet einen zentralen Bestandteil unserer technischen und taktischen Leistungsfähigkeit.
Es ist mit einer leistungsstarken, vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe ausgestattet, die eine Förderleistung von 2000 Litern pro Minute erreicht. Der fest eingebaute Löschwassertank mit einem Volumen von 2400 Litern ermöglicht eine schnelle und unabhängige Erstbrandbekämpfung direkt an der Einsatzstelle. Ergänzt wird die Löschwasserversorgung durch einen Schaummitteltank mit 120 Litern Inhalt sowie eine integrierte Schaumzumischanlage, die den flexiblen Einsatz von Schaummitteln bei unterschiedlichen Brandlagen ermöglicht.
Für die schnelle Brandbekämpfung steht zudem ein Schnellangriff zur Verfügung, der besonders bei kleineren Bränden oder in der Anfangsphase eines Einsatzes wertvolle Zeit spart.
Neben der Brandbekämpfung ist das HLF 10 umfassend für die technische Hilfeleistung ausgestattet. Mit einer Vielzahl moderner Geräte kann das Fahrzeug bei Verkehrsunfällen, Unwetterschäden, Türöffnungen und weiteren technischen Einsatzlagen effektiv eingesetzt werden. Gerade im Einsatzbereich der nahegelegenen Autobahn A46 bietet das Fahrzeug durch seine Ausstattung und Vielseitigkeit entscheidende Vorteile.
Ein besonderes Merkmal ist die Atemschutztechnik: Im Mannschaftsraum sind vier Atemschutzgeräte fest integriert. Dadurch können sich bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle zwei Trupps ausrüsten und unmittelbar nach Eintreffen schnell und effizient eingesetzt werden.
Durch seine moderne Ausstattung und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist das HLF 10 ein unverzichtbares Fahrzeug der Löscheinheit Porselen und stellt eine wichtige Grundlage für schnelle und professionelle Hilfeleistung dar.
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Gerätewagen - Gefahrgut (GW-G)
Funkrufname: Florian Heinsberg 22 GW-G
Baujahr: 2025
Gewicht: 13 t
Motorleistung: 280 PS
Fahrgestell: VOLVO FL
Aufbau: Lentner
Besatzung: 1:1
Der Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) der Löscheinheit Porselen ist ein speziell ausgerüstetes Einsatzfahrzeug für die Bewältigung von Gefahrgut- und Umwelteinsätzen. Er dient dem Schutz von Menschen, Umwelt und Sachwerten bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern.
Zu den möglichen Einsatzlagen zählen unter anderem Gefahren durch umweltgefährdende Stoffe, chemische Substanzen, radioaktive Materialien sowie biologische Gefahren.
Für diese besonderen Einsatzszenarien ist das Fahrzeug umfassend ausgestattet. Unter anderem führt der GW-G neun Chemikalienschutzanzüge (CSA) sowie sechs Atemschutzgeräte mit. Diese ermöglichen den sicheren Einsatz unter Vollschutz in kontaminierten Bereichen.
Darüber hinaus ist der Gerätewagen mit umfangreichem Material zur Eindämmung und Beseitigung von Gefahrstofflagen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Geräte zum Abdichten von Leckagen, zum Auffangen sowie zum Umpumpen auslaufender Flüssigkeiten. So können Gefahrenquellen schnell unter Kontrolle gebracht und Umweltschäden minimiert werden.
Für die Dekontamination der Einsatzkräfte stehen ein Duschzelt sowie ein Mehrzweckzelt zur Verfügung, die sowohl zur Reinigung als auch zur Umkleide nach einem Gefahrstoffeinsatz genutzt werden können.
Durch seine spezielle Ausstattung und die darauf abgestimmte Ausbildung der Einsatzkräfte ist der Gerätewagen-Gefahrgut ein unverzichtbarer Bestandteil der Löscheinheit Porselen und spielt eine zentrale Rolle im Bereich des Umweltschutzes und der technischen Gefahrenabwehr.
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Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)
Funkrufname: Florian Heinsberg 22 MTF
Baujahr: 2009
im Dienst seit: 2012
Gewicht: 2,8t
Motorleistung: 100 PS
Fahrgestell: Volkswagen Transporter T5
Besatzung: 1:8
Das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) der Löscheinheit Porselen ist ein vielseitig eingesetztes Fahrzeug, das in erster Linie dem Transport von Einsatzkräften dient. Mit seinen neun Sitzplätzen bietet der VW Bus ausreichend Platz für kleinere Gruppen oder zusätzliche Kräfte im Einsatz- und Ausbildungsdienst.
Neben dem Personentransport wird das MTF auch für vielfältige organisatorische Aufgaben genutzt. Dazu zählen unter anderem Fahrten zu Lehrgängen, Besorgungen sowie die Unterstützung bei Veranstaltungen und Diensten der Löscheinheit.
Für den Einsatzdienst ist das Mannschaftstransportfahrzeug mit Material zur Absicherung von Einsatzstellen ausgestattet. Dadurch kann es bei Bedarf auch kurzfristig zur Verkehrs- und Gefahrenabsicherung eingesetzt werden und unterstützt so die Einsatzkräfte vor Ort.
Durch seine Flexibilität und schnelle Verfügbarkeit ist das MTF ein wichtiger Bestandteil der Löscheinheit Porselen und ergänzt die Einsatzmittel insbesondere bei logistischen Aufgaben und kleineren Einsatzlagen.

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Mobiler Stromerzeuger
Baujahr: 2024
im Dienst seit: 25.06.2025
Gewicht: 2,5t
Nennleistung: 60 kVA
Hersteller: Endress
Typ: ESE 60
Der mobile Stromerzeuger der Löscheinheit Porselen dient in erster Linie als Netzersatzanlage und stellt im Falle eines Stromausfalls die Stromversorgung des Gerätehauses sicher. Dadurch wird gewährleistet, dass der Feuerwehrbetrieb auch bei Ausfall der öffentlichen Stromversorgung jederzeit aufrechterhalten werden kann.
Darüber hinaus kann der Stromerzeuger flexibel an Einsatzstellen eingesetzt werden. Dort ermöglicht er die zuverlässige Versorgung von Einsatzgeräten, Beleuchtungseinrichtungen oder weiterer technischer Ausrüstung, insbesondere bei längeren Einsatzlagen oder erhöhtem Leistungsbedarf.
Durch seine Mobilität und vielseitige Einsatzmöglichkeit ist der Stromerzeuger ein wichtiger Bestandteil der technischen Ausstattung der Löscheinheit Porselen und trägt wesentlich zur Einsatzfähigkeit und Einsatzsicherheit bei unterschiedlichsten Einsatzszenarien bei.
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Feldkochherd (FKÜ 180/72)
Der Feldkochherd FKÜ 180/72 wurde im Jahr 1979 gebaut und war ursprünglich für den Betrieb mit Diesel oder festen Brennstoffen ausgelegt. Im Rahmen einer technischen Anpassung wurde er auf den Betrieb mit Propangas umgerüstet und anschließend in den Dienst der Feuerwehr Heinsberg gestellt.
Seitdem kommt der Feldkochherd bei zahlreichen Ausbildungsveranstaltungen sowie bei größeren Übungen zum Einsatz und sorgt dort für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Besonders bei traditionellen Übungslagen, wie den sogenannten „Eifelübungen“, hat er sich über viele Jahre als zuverlässige Verpflegungseinheit bewährt.
Der Feldkochherd verfügt über einen Druckkochkessel mit einem Fassungsvermögen von 175 Litern, einen Druckbratkessel mit 35 Litern sowie einen Teekessel mit 70 Litern. Damit ist er in der Lage, auch größere Gruppen von Einsatzkräften effizient und zuverlässig zu versorgen.
Durch seine robuste Bauweise und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist der Feldkochherd ein wichtiger Bestandteil der Logistik und Verpflegung innerhalb der Feuerwehr Heinsberg.
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GSG-Übungsfass
Das GSG-Übungsfass ist eine mobile Übungsanlage für den Bereich Gefährliche Stoffe und Güter (GSG). Es wurde in Eigenleistung aus einem ehemaligen Güllefass umgebaut und dient seitdem als praxisnahe Ausbildungsmöglichkeit für den Umgang mit der Ausrüstung des Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G).
Über eine zentrale Bedieneinheit kann Wasser in das System eingespeist und gezielt an verschiedenen Austrittsstellen wieder freigegeben werden. Dadurch lassen sich unterschiedlichste Schadenslagen realitätsnah simulieren – beispielsweise Leckagen an Behältern, beschädigte Rohrleitungen oder Risse in Leitungen und Tanks.
An dem Übungsfass können vielfältige Szenarien trainiert werden, insbesondere das Auffangen auslaufender Stoffe sowie das fachgerechte Abdichten von Leckagen. So ermöglicht es eine praxisnahe und sichere Ausbildung unter realistischen Bedingungen.
Durch seine flexible Einsatzmöglichkeit ist das GSG-Übungsfass ein wertvolles Ausbildungsgerät der Löscheinheit Porselen und trägt wesentlich zur Ausbildung im Gefahrgutsektor bei.






